Freitag, 3. Juni 2011

Entschlüsselung des EHEC-Erbguts geglückt: Erreger Mutation aus zwei anderen Keimen

Entschlüsselung des EHEC-Erbguts geglückt - Erreger Mutation aus zwei anderen Keimen: Mittlerweile gelingt es offenbar immer besser die Eigenschaften des EHEC-Erreger, der für die derzeit grassierende Infektionswelle in Deutschland verantwortlich ist, kennen zu lernen. Hamburger Forschern in Zusammenarbeit mit einem chinesischen Institut ist demnach die Entschlüsselung des Erbguts des Keims gelungen.

Wie schon vor einigen Tagen vermutet worden ist, handelt es sich bei dem EHEC-Erreger tatsächlich um eine aggressive Mutation. Demnach ist der derzeit für Aufregung sorgende Keim aus zwei Bakterien hervorgegangen. Im Grunde sei es aber dennoch ein EHEC-Erreger des Typs O104.

Entstanden ist der EHEC-Keim dabei offenbar durch einen Austausch von DNA. Auf diese Weise sei eine Kombination entstanden, die bislang noch nicht beschrieben worden ist. Im Vergleich zum bekannten O104-Typ seien 20 Prozent der genetischen Materials ausgetauscht worden.

Bakteriologe Holger Rohde erklärte bei der Vorstellung der Ergebnisse, dass man sich durch das Wissen über das Erbgut des Keims neue Therapie-Ansätze verspricht. Außerdem sagte er, dass man die vielen Veränderungen im "Verhalten" des Bakteriums und wohl auch schwerwiegenderen Verläufe im Vergleich zu anderen EHEC-Typen besser erklären könne.

Demnach produziert der EHEC-Keim, der derzeit im Umlauf ist, mehr Gift als andere Keime dieser Gattung. Durch die gesteigerte Produktion des Shiga-Toxins treten entsprechend mehr schwere Fälle auf. Laut Robert-Koch-Institut gibt es in Deutschland derzeit 470 HUS-Fälle.

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2 Meinungen:

Anonym hat gesagt…

EHEC – Ein Biowaffen-Anschlag?
Virologe hält absichtliche EHEC-Infektion für denkbar

Die aktuell bekannt gewordene Tatsache, dass es sich um eine "Mutation" handelt, eine gefährliche "Chimäre" - eine Art Kreuzung -, die die Eigenschaften zweier Erregertypen in sich vereint, lässt die Tatsache, dass es sich um einen Anschlag handelt, durchaus in einem immer mehr wahrscheinlichen Licht erscheinen. Insbesondere das plötzliche und gehäufte Auftreten dieser besonderen Virusform, so wie die nicht zu bezeichnende Quelle, legen den Verdacht nah, dass es sich um einen Terrorakt handeln könnte.

Der nachgewiesene Ausgangsort, Norddeutschland, so wie, die zeitliche Eingrenzungsmöglichkeit und die geografische Ausbreitung der Hauptinfektionen, lassen insbesondere Rückschlüsse auf den Hamburger Hafengeburtstag 2011 als hauptursächlichen Infektionsverbreitungsherd zu.

Denkbar ist sogar, dass es sich hier um einen "Probe" seitens terroristischer Gruppen handelte, die mit diesem, immer noch vergleichsweise harmlosen Virus, eine potentielle Verbreitung, den mediengesteuerten Umgang, so wie die Untersuchungen mit und zu dieser Infektion testen. Auf diesen, für den „Verursacher“ noch recht ungefährlichen Terrorakt, könnte ein erheblich katastrophalerer Akt folgen, der auf einer internationalen Großveranstaltung erhebliches Gefahrenpotential birgt, da nunmehr durch den vorrangegangenen Test ein exakter Plan erstellt werden konnte.

Bei einer Kreuzung zweier Bakterienstämme, die im Vorfeld nicht wenigstens einmal dokumentiert wurde, dann jedoch plötzlich und derart gehäuft Auftritt und tausende Menschen infiziert, ist die Anschlagstheorie nicht länger als Panikmache zu verleugnen. (Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf betonte, dieser Hybrid-Klon sei noch nie beobachtet worden.) In Deutschland gibt es aktuell etwa 2000 gemeldete Infektionen und Verdachtsfälle. Nach WHO-Angaben haben insgesamt zehn Länder Fälle gemeldet. Nach offiziellen Angaben ist damit zu rechnen, dass sich die Verdachtsfälle zu 100% bestätigen!

EHEC- Bakterien sind besonders in Entwicklungsländern leicht zugänglich. Gefährliche Durchfallerreger liegen in fast jedem mikrobiologischen Labor und sind meist nicht besonders gesichert. Mit einem „Parfümglas“ voll Bakterien können theoretisch ohne Weiteres einige Tausend Menschen infiziert werden.

Bis zum 11. September 2001 hätte wohl nahezu jeder die Anschlagstheorie „Passagierflugzeug“ als Unsinn abgetan! Doch die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass nichts unmöglich ist und sich schon so manche Theorie nach einer Dementierung als Tatsache herausgestellt hat.

Es gibt sehr viele Wege, Krankheitserreger oder giftige Chemikalien in die Lebensmittel- oder Wasserversorgung einzuschleusen. Man kann hier in der Tat nur zu besonderer Wachsamkeit auffordern und, bei allen Bedenken gegen einen möglichen Anschlag, die Menschen auffordern, die aktuelle Situation nicht auf die leichte Schulter zu nehmen oder als Panikmache zu betiteln. Denn am Ende könnte diese sogenannte Panikmache zwar einigen Kopfzerbrechen machen (weil es wie immer um viel Geld geht), doch sollte dadurch auch nur ein Leben gerettet werden, ist es das wert gewesen, denn ein Menschenleben lässt sich weder mit Zurückhaltung und Geheimhaltung, noch mit Wirtschaftsmillionen aufwiegen….

Oli hat gesagt…

@ Anonym 10:35 Uhr - Diese These hatte ich auch schon. Allerdings ist sie eine von vielen. So lange sie nicht komplett erwiesen ist, halte ich andere Möglichkeiten für wahrscheinlicher.

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