Mittwoch, 29. Juni 2011

Europa und Finanzmärkte blicken nach Athen

Europa und Finanzmärkte blicken nach Athen: Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der das Schicksal Europas, der Finanzmärkte und wenn die Krise auf die USA übergreift auch der ganzen Welt an einer einzigen Abstimmung in einem Land hing.

Genau heute wird es zu einer solchen Situation kommen. Der griechische Ministerpräsident Giorgios Papandreou stellt ein weiteres Sparpaket zur Abstimmung. Seine Mehrheit beträgt lediglich 5 Stimmen. Doch auch in den eigenen Reihen gibt es Unentschlossene, so dass die Zustimmung nicht als sicher gilt.

Schafft es das Sparpaket allerdings nicht durch das Parlament, wird Griechenland keine neuen Milliarden der EU und des IWF erhalten und wäre damit de facto pleite. Die Folgen wären unabsehbar. Als relativ sicher gilt, dass es zu einem Sog kommen wird, der andere Staaten wie Portugal, Spanien oder Irland mit in den Abgrund ziehen würde.

Kein Wunder, dass die EU und auch die Finanzwelt heute gespannt nach Athen blicken. Doch ob die Appelle von Ministerpräsident Papandreou wirklich auf Gehör stoßen, muss sich erst noch zeigen. Dieser sagte: "Hören Sie auf das, was Ihnen Ihre Seele und Ihr patriotisches Gewissen sagen! Ihre Ja-Stimme ist die letzte Chance, die das Land hat, um wieder auf die Beine zu kommen".

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