Dienstag, 7. Juni 2011

Formel 1 in Bahrain: Fahrer gegen Rennen im Wüstenstaat

Formel 1 in Bahrain: Fahrer gegen Rennen im Wüstenstaat: Seit wenigen Tagen steht es fest: Der abgesagte Saison-Auftakt in Bahrain wird nachgeholt. Wegen Unruhen im Land wurde das Rennen zu Beginn der Formel 1-Saison abgesagt, um die Sicherheit der Fahrer und Zuschauer nicht zu gefährden. Inzwischen habe sich die Lage im Land beruhigt, sodass bereits ein Nachholtermin veröffentlicht wurde.

Am 30. Oktober sollen die Formel 1-Fahrer nach Bahrain reisen, um den Grand Prix nachzuholen. Das für dieses Datum eigentlich geplante Rennen in Indien wird auf den dritten Advent verschoben. Während sich Bahrain freut, doch noch Austragungsort eines Formel 1-Rennens zu werden, sehen das die Fahrer kritischer. Viele sprechen sich gegen das Rennen im Wüstenstaat aus und besonders einer nimmt ganz klar Stellung zu dem Thema.

Sebastian Vettels Teamkollege Mark Webber ist alles andere als begeistert, in Bahrain zu fahren und zweifelt noch daran, dass das Rennen überhaupt stattfindet. "Auch wenn jetzt eine Entscheidung getroffen wurde, wäre ich doch sehr überrascht, wenn das Rennen in diesem Jahr stattfindet", so der Australier.

Seiner Meinung nach hätte man bereits viel früher auftreten müssen, als die Entscheidung immer weiter nach hinten zu verschieben. "Das wäre dann eine klare Botschaft der Formel 1 gewesen, wie sie künftig mit Menschenrechten und moralischen Themen umgeht", begründet Webber seine Äußerung. Offen gibt der 34-jährige zu, dass er die Entscheidung für falsch halte.

"Ich verstehe nicht, warum sich mein Sport in eine Position bringen möchte, in der er der Auslöser für weitere Spannungen ist", so Webber, der kein gutes Gefühl habe, als Sportler dort anzutreten.

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