Freitag, 10. Juni 2011

GM unzufrieden mit Opel: Gewinnerwartung könnte Preise für Neuwagen und Autoteile in die Höhe treiben

GM unzufrieden mit Opel - Gewinnerwartung könnte Preise für Neuwagen und Autoteile in die Höhe treiben: Viele Opel-Beschäftigte werden noch schlechte Erinnerungen an das Geschehen aus dem Jahr 2009 haben, als der Autobauer zunächst verkauft werden sollte und dann plötzlich doch nicht mehr. Dabei waren sich GM und Magna seinerzeit schon fast einig, bis der amerikanische Mutter-Konzern plötzlich einen 180 Grad-Schwenk durchführte und Opel doch behalten wollte.

Jetzt droht dem Konzern aus Rüsselsheim neues Ungemach. General Motors ist unzufrieden mit Opel. Das Europageschäft mache immer noch Verluste, während die Tochtergesellschaften in anderen Regionen der Welt bereits wieder schwarze Zahlen schreiben, soll die Begründung für die Unzufriedenheit sein. GM-Chef Dan Anderson hatte im März bereits auf die Frage, wie viel Zeit man Opel noch geben wollte, geantwortet: "Ich bin ungeduldig".

Als Folge dieser Entwicklung muss Opel zusehen, dass man langsam wieder in die Gewinnzone kommt. Im Allgemeinen gibt es dafür zwei Varianten. Zum einen könnte man die Ausgaben senken und zum anderen die Einnahmen steigern.

Angesichts der Einschnitte, die die Belegschaft im Jahr 2009 hinnehmen musste, dürften die Einsparpotentiale auf der Ausgabenseite nur relativ gering sein. Bleibt also nur noch die Steigerung der Einnahmen.

Eigentlich gibt es hier nur zwei Bereiche. Man könnte entweder die angebotenen Produkte, sprich die Neuwagen, teurer verkaufen oder man geht subtiler vor und erhöht die Preise für originale Ersatzteile, sofern diese von Opel selbst gefertigt werden.

Jedes Auto benötigt in seinem 'Leben' das ein oder andere Autoteil. Hierüber könnte Opel versuchen zusätzliche Einnahmen zu generieren. So oder so: Am Ende zahlt wohl der Kunde und die Belegschaft für die Erwartungen von General Motors.

Aus Kundensicht ist es daher gerade im Bereich der Autoteile wichtig zu vergleichen. Dazu bieten sich Anbieter wie daparto.de an, die im Internet anhand von Teilenummern eine zielgenaue Suche nach Ersatzteilen ermöglichen.

Opel ist damit allerdings nicht geholfen. Ob dies noch möglich ist, ist ohnehin unklar. Es gibt bereits Gerüchte, wonach GM wieder mit einem Verkauf liebäugelt.

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