Dienstag, 14. Juni 2011

Hohe Inflation in China schürt Gefahr von sozialen Unruhen

Hohe Inflation in China schürt Gefahr von sozialen Unruhen: Bislang gelang es dem Regime im Peking immer sehr gut soziale Ungleichgewichte durch staatliche Eingriffe in die Wirtschaft auszugleichen und so mögliche Unruhen im Vorfeld zu unterbinden.

Dies könnte sich bald ändern. China leidet unter einer hohen Inflation. Im Mai lag diese bereits bei 5,5 Prozent. Besonders weitreichend könnte aber sein, dass die Lebensmittelpreise sogar noch stärker stiegen. In diesem Bereich habe die Inflation sogar 11,7 Prozent betragen.

Betroffen sind davon vor allem arme Familien. Diese Chinesen müssen schon jetzt mehr als die Hälfte ihre Einkommens für Lebensmittel ausgeben. Die steigende Inflation wirkt hier besonders stark. Gelingt es der Partei nicht mehr die Ärmsten zu versorgen, wären Unruhen die logische Konsequenz, was bis zum Sturz des Systems führen könnte.

Diesem Fall will Peking natürlich vorbeugen. Deshalb erhöhte man seit letztem Herbst bereits mehrfach die Zinsen. Man forderte Unternehmer sogar auf, die Preise nur maßvoll zu erhöhen. Bislang griff keine dieser Maßnahmen.

Der Grund dafür dürfte wohl in der sehr schnell wachsenden Wirtschaft des Riesenreichs liegen. Alleine im Mai legte die Industrieproduktion um 13,3 Prozent zu. Die Befürchtung von Experten scheint sich zu bewahrheiten. Die Wirtschaft Chinas könnte sich überhitzen, was auch Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben wird.

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