Montag, 20. Juni 2011

ICANN stimmt für eigene Domain-Endungen

ICANN stimmt für eigene Domain-Endungen: Man sollte sich nicht wundern, wenn man demnächst zum Beispiel von bmw.de auf bmw.bmw weitergeleitet wird. Künftig wird es für Firmen und auch anderen Institutionen nämlich möglich sein, eine eigene Domain-Endung zu beantragen. Darauf einigte sich die ICANN am Wochenende in Singapur.

Der Sinn dahinter dürfte klar sein. Ein Unternehmen definiert sich über seinen Internetauftritt. Je besser dieser zum Unternehmens passt, desto positive wird ein Webauftritt aufgenommen. Die Möglichkeit eine eigene Toplevel-Domain zu definieren kann hier hilfreich sein.

Die Regelung umfasst zum Beispiel auch Städtenamen. So könnte aus Berlin.de künftig Berlin.berlin werden. Es könnten sich also weitreichende Veränderungen im Internet ergeben. Für Webmaster bietet sich hier vielleicht die Chancen gute Geschäfte zu machen. Wer sich frühzeitig wichtige Domains sichert, kann diese später vielleicht gewinnbringend verkaufen.

Allerdings kündigte die ICANN bereits an, dass das Registrierungsverfahren relativ kompliziert werden wird. Theo Hnarakis, der Chef eines Internetdienstleisters im US-Bundesstaat Kalifornien, sagte dazu: "Das wird eine komplexe Aufgabe, die Nachdenken und Investitionen erfordert". Interessierten Konzernen riet er sich bereits jetzt mit der Registrierung zu befassen.

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