Donnerstag, 16. Juni 2011

Innenminister Friedrich warnt vor Angriffen auf dem Internet

Innenminister Friedrich warnt vor Angriffen auf dem Internet: Schürt die Politik hier wieder gezielt Angst, um eine bestimmte Agenda durchsetzen zu können, oder handelt es sich tatsächlich um eine reale Gefahr? Vor einigen Wochen wäre meine Antwort auf diese Frage noch eindeutig ausgefallen. Heute sehe ich dies anhand der ganzen Meldungen der letzten Wochen etwas differenzierter.

Unser Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) warnt heute in der 'Frankfurter Rundschau' vor Cyberangriffen auf die Strom oder Wasserversorgung. "Kritische Infrastrukturen wie etwa die Strom- und Wasserversorgung kommen heutzutage ohne hochmoderne IT-Systeme nicht mehr aus. [...] Die Gefahr von Cyberangriffen auf diese Systeme wächst ständig", so der Minister.

Daraus könnten immense Schäden entstehen, die weite Teile der Bevölkerung betreffen würden. "Um dies zu verhindern, hat die Bundesregierung eine Cyber-Sicherheitsstrategie entwickelt", sagte Friedrich im Vorfeld der Vorstellung des Lageberichts IT-Sicherheit 2011.

Um diesen Gefahren zu begegnen, soll das Nationale Cyber-Abwehrzentrum in Bonn die Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden im IT-Bereich verbessern.

Ich sehe das wie gesagt zwiespältig, weil man hinter solchen Aktionen auch immer eine Reglementierung des Internets verstecken könnte.

Unbestreitbar richtig ist, dass Angriffe aus dem Internet zugenommen haben. Bislang meines Wissens nicht richtig ist, dass diese Angriffe erfolgreich auf die soziale Infrastruktur abgezielt hätten. Der einzige Fall den man hier vielleicht einordnen könnte, ist die Attacke durch Stuxnet auf die iranischen Uranzentrifugen. Allerdings soll der Wurm von einem Geheimdienst geschaffen worden sein.

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