Donnerstag, 2. Juni 2011

Japans Premierminister Naoto Kan stellt sich Misstrauensvotum

Japans Premierminister Naoto Kan stellt sich Misstrauensvotum: Japan steht noch immer unter dem Einfluss der Katastrophen, die das Land Anfang des Jahres heimgesucht hatten. Die Wirtschaft kommt nur langsam wieder auf die Beine und vor allem der Super-Gau von Fukushima belastet Japan.

Gerade der Umgang der Regierung mit letzterem ist für viele Japaner nur unzureichend. Aus diesem Grund stellte die Opposition auch einen Misstrauensantrag gegen Premierminister Naoto Kan. Kan überstand das Votum mit den Stimmen seiner Demokratischen Partei (DPJ). Allerdings ist damit längst nicht sicher, dass er langfristig im Amt bleibt.

Auch in den eigenen Reihen gab es Kritik am Krisenmanagement und sogar Forderungen nach einem Rücktritt Kans. Das Misstrauensvotum überstand Kan nur, weil er seinen Rücktritt, sobald es spürbare Fortschritte bei der Bewältigung der Krise gibt, in Aussicht stellte. Japanische Medien berichten, dass nur diese Ankündigung viele Mitglieder der Regierungspartei dazu bewogen hat, für Kan zu stimmen.

"Ich möchte, dass die jüngere Generation meine Pflichten übernimmt, nachdem ich meine Rolle erfüllt habe", sagte Kan vor der Abstimmung. Welche Fortschritte für seinen Rücktritt allerdings gemacht werden müssen, ließ er offen. Vorerst sitzt Naoto Kan wieder sicher im Sattel, aber eben nur auf Abruf.



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