Donnerstag, 9. Juni 2011

Jemen: Rebellen erobern zweitgrößte Stadt des Landes, Zustand von Präsident Salih unklar

Jemen - Rebellen erobern zweitgrößte Stadt des Landes, Zustand von Präsident Salih unklar: Auch nach der Ausreise von Präsident Ali Abdullah Salih enden die bürgerkriegsähnlichen Zustände im Jemen nicht. So wurden am Mittwoch heftige Kämpfe aus der Stadt Tais gemeldet. In Folge dessen sei die zweitgrößte Stadt des Jemen in die Hände der Stammeskämpfer gefallen.

In Sanaa selbst soll sich die Lage vorerst ein wenig entspannt haben. Die Anhänger des Al-Ahmar-Klans sollen sich aus den Büros der staatlichen Nachrichtenagentur und mindestens einem Ministerium zurückgezogen haben.

Unterdessen herrschen über den Gesundheitszustand Ali Abdullah Salih weiter die wildesten Spekulationen. Am Dienstag erklärte ein Vertreter der USA noch, dass Salih bei dem Angriff auf seinen Palast Verbrennungen von 40 Prozent seiner Hautoberfläche erlitten habe. Sollte dem so sein, dürfte er sich in einem kritischen Zustand befinden.

Dem Widersprach gestern ein Diplomat. Salih sei nach seiner Operation in Saudi-Arabien bei guter Gesundheit. Weitere Eingriffe seien wohl nicht notwendig. Er könne bereits wieder sprechen und auf einem Stuhl sitzen. Sein Zustand sei besser, als der von anderen Verletzten des Angriffs auf den Präsidentenpalast.

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