Montag, 20. Juni 2011

Kino.to-Zerschlagung: Ermittler finden Millionenbeträge

Kino.to-Zerschlagung - Ermittler finden Millionenbeträge: Dass Kino.to ein einträgliches Geschäftsmodell war, dürfte jedem klar geworden sein, der die Seite einmal besucht hat. Wie einträglich es allerdings war, erklärte der Sprecher der Dresdner Generalstaatsanwaltschaft, Wolfgang Klein, jetzt der Nachrichtenagentur 'dpa'.

Demnach fanden die Ermittler auf einem Konto in Spanien 2,5 Millionen Euro, die die Hauptbeschuldigten und mutmaßlichen Kopf von Kino.to zugeordnet werden. Bei einem weiteren hohen Kino.to-Mitarbeiter wurden schon zum Zeitpunkt der Zerschlagung des Streaming-Portals in der vorletzten Woche 200.000 Euro sichergestellt.

Das Verfahren gegen die 21 Verantwortlichen, von denen einige mittlerweile teilweise geständig sein sollen, wird sich trotz der ersten Ermittlungserfolge aber noch lange hinziehen. "Die Ermittlungen stehen aber noch relativ am Anfang. [...] Wir müssen Beschuldigte und Zeugen vernehmen, die Spur des Geldes verfolgen und eine gigantische Menge von Computer- und Serverdaten sichten", so Klein. Man rechne damit, dass die Ermittlungen noch Monate dauern werden.

Kino.to war auf Bestreben der GVU am 8.Juni 2011 abgeschaltet worden. Gleichzeitig wurden insgesamt 21 Männer verhaftet und außerdem zahlreiche Räume durchsucht. Die Website bot bis dahin Dokumentationen, Serien und aktuelle Hollywood-Filme zum Streaming im Internet an.

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