Montag, 27. Juni 2011

LulzSec löst sich auf: Die Saat könnte trotzdem gestreut sein

LulzSec löst sich auf - Die Saat könnte trotzdem gestreut sein: Die Hacker-Gruppe LulzSec hatte in den letzten Wochen mit zahlreichen Angriffen auf Firmen und Regierungsbehörden eine beträchtliche mediale Beachtung erfahren. Noch in der vergangenen Woche machte sie mit ihrem Bündnis mit Anonymous Schlagzeilen.

Am Wochenende kam dann das überraschende Aus. LulzSec kündigte an, sich auflösen zu wollen. "Unsere geplante 50-tägige Kreuzfahrt ist zu Ende, und wir müssen nun in die Ferne segeln", hieß es bei Twitter dazu.

Einer der mutmaßlichen LulzSec-Hacker konkretisierte inzwischen. "Die Presse wird unserer überdrüssig, und wir werden unserer selbst überdrüssig", erklärte dieser.

Ob es nun an den Ermittlungen des FBI lag oder an sonst welchen Gründen. LulzSec hat eine Saat gesetzt, die sich vielleicht nie wieder eindämmen lassen wird. Die Hacker selbst formulieren dies so: "Wir hoffen, wünschen, bitten sogar, dass sich die Bewegung in einer Revolution manifestiert, die ohne uns weitergehen kann".

Man muss eigentlich damit rechnen, dass dieser Bitte nachgekommen wird. In Zukunft werden sich mehr und mehr Hacker an Regierungssystemen versuchen. Der Erfolg wird dabei wohl auch nicht ausbleiben.

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