Freitag, 24. Juni 2011

NPD-Bezirkspolitiker Jan Sturm in Berlin angegriffen

NPD-Bezirkspolitiker Jan Sturm in Berlin angegriffen: Ich sage es vorweg, mein Mitleid hält sich in Grenzen, was aber nicht bedeutet, dass ich Gewalt gut heiße. Wer anfängt auf NPD-Politiker anders als verbal einzuschlagen, begibt sich auf das selbe Niveau wie einige Anhänger der Nazi-Partei.

In der Nacht auf Donnerstag wurde der NPD-Bezirkspolitiker Jan Sturm im Berliner Stadtteil Neukölln von fünf Vermummten angegriffen. Die Polizei teilte mit, dass die Angreifer den 46-jährigen gegen 23.15 Uhr in der Nähe seiner Wohnung vom Fahrrad gerissen hätten. Anschließend hätten sie mit Flaschen und Schlagstöcken auf Sturm eingeschlagen.

Laut Aussagen der NPD gingen sie dabei auch gegen den Kopf des Opfers vor. Sturm erlitt bei der Attacke Platzwunden und Prellungen. Er war aber noch in der Lage selbstständig einen Arzt aufzusuchen. Es gibt Augenzeugen zu der Tat. Die Täter konnten dennoch unerkannt fliehen.

Die Polizei geht jedoch davon aus, dass sie in der autonomen Szene zu finden sind. Der Staatsschutz hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

Es war auch nicht das erste mal, dass Sturm Probleme wegen seiner politischen Ausrichtung bekam. Bereits 2009 haben Unbekannte die Türe des Mietshauses, in dem er lebt, eingetreten und im Hinterhof eine Mülltonne angezündet, sowie Parolen gegen den Politiker an einer Wand gesprüht.

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