Samstag, 11. Juni 2011

Opel-Betriebsrat fordert GM zu klarem Bekenntnis auf

Opel-Betriebsrat fordert GM zu klarem Bekenntnis auf: Soll Opel nun doch wieder verkauft werden oder nicht? Diese Frage wird sich auch die Belegschaft des Autobauers in Deutschland mit großer Sorge stellen.

Am Donnerstag kamen entsprechende Gerüchte auf, dass der Mutterkonzern GM erneut über einen Verkauf von Opel nachdenkt. Grund dafür soll sein, dass man in Detroit unzufrieden ist und nicht mehr wirklich an die Überlebensfähigkeit der deutschen Tochter glaubt. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen der Welt mache das Europageschäft von GM und seinen Töchtern, an dem Opel maßgeblichen Anteil hat, noch immer Verluste.

Nun fordert der Betriebsratsvorsitzende des Bochumer Opel-Werkes, Rainer Einenkel, ein klares Statement von General Motors zu Opel. Er forderte, "die Verkaufspläne ohne wenn und aber zu dementieren". "Pflaumenweiche Erklärungen helfen weder den Belegschaften noch dem Ruf unserer Produkte", so Einenkel.

Tatsächlich spricht es eher dafür, dass an den Verkaufsgerüchten etwas dran ist, wenn von GM kein klares Statement kommt. Bislang verwies man immer darauf, dass man sich nicht dazu äußern wolle.

Für die Belegschaft bedeutet dies wieder neue Unsicherheit. Bei eine Betriebsversammlung am Freitag in Rüsselsheim sei bezüglich den Verkaufsgerüchten ebenfalls keine Klarheit geschaffen worden, berichteten Teilnehmer gegenüber Medienvertretern.

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