Montag, 6. Juni 2011

Parlamentswahlen in Portugal enden mit erwartetem Ergebnis

Parlamentswahlen in Portugal enden mit erwartetem Ergebnis: Wie erwartet haben sich die Portugiesen bei der vorgezogenen Parlamentswahl, die gestern stattfand, für einen Regierungswechsel entschieden.

In dem von der Pleite bedrohten Land wird künftig die liberale Partei der Sozialdemokratie von Spitzenkandidat Pedro Passos Coelho den Ministerpräsidenten stellen und das wohl mit komfortabler Mehrheit. Sie erhielten demnach 38,6 Prozent der Stimmen.

Die bisherige Regierungspartei von José Sócrates musste dagegen eine deutliche Niederlage einstecken. Sie kam lediglich auf 28,1 Prozent. Sócrates trat daraufhin als Generalsekretär der Sozialistischen Partei zurück.

Das Wahlergebnis macht deutlich, dass die 9,6 Millionen zur Wahl aufgerufenen Portugiesen die bisherige Regierung für die Schieflage des Landes verantwortlich machen. Allerdings sollte man sich hier keine Illusionen machen. Auch die neue Regierung wird zum strikten Sparen gezwungen sein, wenn sie die Hilfe des EU-Rettungsschirmes in Anspruch nehmen will.

Für die Portugiesen wird dies weitere schwere Einschnitte bedeuten, so dass das gestern in die liberale Partei der Sozialdemokratie geäußerte Vertrauen auch schnell wieder verflogen sein könnte.



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