Freitag, 10. Juni 2011

RWE-Chef Jürgen Großmann kann es nicht lassen: Angst vor Industrieschwund in Deutschland

RWE-Chef Jürgen Großmann kann es nicht lassen - Angst vor Industrieschwund in Deutschland: Jürgen Großmann wirkt auf mich in diesen Tagen, als würde er der Vergangenheit nachweinen und nicht in der Lage sein, sich an neue Umstände anzupassen. Man hat den Eindruck, er würde lieber täglich irgendwelche Ängste schüren, was passiert, wenn wir wirklich aus der Atomenergie aussteigen, anstatt das ihm anvertraute Unternehmen so aufzustellen, dass es der Energiewende gewachsen ist und vielleicht gestärkt aus dieser hervorgeht. (Nicht, dass das angesichts der Marktmacht der Energiekonzerne in Deutschland wünschenswert wäre!)

Im Interview mit der 'Süddeutschen Zeitung' malte der RWE-Chef ein düsteres Bild der Zukunft. Er warnte vor der Deindustrialisierung in Deutschland. "Wenn die Politik weiter so konsequent die Zerstückelung der industriellen Energieerzeugung betreibt, werden wir bald auf ganze Industriezweige verzichten müssen. Konzerne wie BASF oder ThyssenKrupp wird es dann hier nicht mehr geben", so Großmann.

Er selbst sieht für RWE eine steigende Gefahr einer feindlichen Übernahme. Der Wertverlust der Aktie mache ihm Sorgen. Desweiteren betonte er erneut, dass man gegen die Brennelementesteuer klagen wolle. "Die Brennelementesteuer ist aus verfassungsrechtlicher und EU-rechtlicher Sicht bedenklich und angreifbar", erklärte der Manager.

Auch die Gefahr von Stromausfällen beschwor er wieder herauf. Zusätzlich plädierte er für eine Überprüfung der Energiewende im Jahr 2018 oder 2019. "Warum soll nicht 2018 oder 2019 überprüft werden, ob wir mit der geplanten Wende im richtigen Korridor sind? Schaffen wir den Ausstieg 2022 wirklich", sagte er.

Ich möchte diese Aussagen an dieser Stelle nicht weiter kommentieren. Ihr könnt euch euren Teil dazu denken.

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