Freitag, 17. Juni 2011

RWE verzichtet darauf Biblis B noch einmal hochzufahren

RWE verzichtet darauf Biblis B noch einmal hochzufahren: Der Energiekonzern RWE verzichtet offenbar auf den ganz großen Affront gegenüber der Bundesregierung. Beobachter hatten in den letzten Tagen gemutmaßt, dass der Konzern sein Atomkraftwerk Biblis B nach dem Ende das Atommoratoriums in dieser Woche noch einmal hochfahren könnte.

Rein rechtlich wäre dies sogar möglich gewesen, da der Bundestag den Atomausstieg noch nicht beschlossen hat und somit keine der geplanten Regelungen wirklich rechtskräftig ist.

Der Reaktor werde "nach Abschluss der Revision in der kommenden Woche nicht angefahren", teilte RWE gestern mit. Beobachter hatten es für möglich gehalten, dass der Atomkonzern den Meiler wieder anfährt, um so ein Zeichen an die Politik zu senden.

Wäre es wirklich dazu kommen, hätte RWE-Chef Jürgen Großmann vor allem der Kanzlerin vor den Kopf gestoßen, die intern deutlich gemacht haben soll, dass sie das Wiederhochfahren der alten Meiler nach dem Moratorium nicht wünscht.

Bei RWE war man sich dabei allerdings nicht wirklich sicher, weil Jürgen Großmann als äußerst streitbar gilt und in den letzten Wochen immer wieder recht deutlich gemacht hat, was er vom Atomausstieg hält.

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