Samstag, 11. Juni 2011

Sklavenhalter von Haßmersheim waren einschlägig vorbestraft

Sklavenhalter von Haßmersheim waren einschlägig vorbestraft: Rund ein Jahr lang hatte eine dreiköpfige Familie im badischen Haßmersheim eine junge Frau als Sklavin gehalten. Nachdem diese anfangs freiwillig bei der Familie gewohnt haben soll, heißt es, habe man die 20-jährige schließlich nicht mehr fortgelassen, sie mit Gewalt zu häuslichen Diensten gezwungen und sogar sexuell missbraucht.

Nun gelang der 20-jährigen die Flucht. Sie entkam durch ein Fenster und befreite sich, die Familie wurde inzwischen festgenommen. Während Mutter und Vater die Vorwürfe abstreiten, hat der Sohn der Familie ein Teilgeständnis abgelegt und auch Gewalt gegen die junge Frau zugegeben.

Wie jetzt bekannt wurde, ist das Ehepaar von Haßmersleben bereits einschlägig vorbestraft. Es heißt, der damalige Fall weise "erhebliche Parallelen" zu dem jetzigen auf. Der 51-jährige Familienvater wurde daher im Jahr 2001 wegen Misshandlung Schutzbefohlener zu einer Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt, die Mutter bekam zwei Jahre auf Bewährung.

Nach ersten Angaben sei die 20-jährige Frau aus Würzburg eine Internetbekanntschaft des Sohnes der Familie, die erst freiwillig zu ihnen zog und dann unter den gewaltsamen Übergriffen leiden musste. Alle drei Mitglieder der Familie werden nun verdächtigt, sich an diesen beteiligt zu haben.

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