Samstag, 4. Juni 2011

Spuren von Lithium im Trinkwasser senkt Selbstmordrate

Spuren von Lithium im Trinkwasser senkt Selbstmordrate: Das Element Lithium trägt im Periodensystem die Ordnungszahl 3. Es ist das erste Alkalimetall und hat eine Reihe wichtiger Eigenschaften. So ist Lithium aus der meisten modernen Elektronik nicht mehr wegzudenken. Die meisten werden einen Lithium-Ionen-Akku in ihrem Handy haben.

Aber auch in der Medizin kommt Lithium zum Einsatz. So wird es in Medikamentenform depressiven Patienten verschrieben. Auch bei zahlreichen anderen Erkrankungen kommt es zum Einsatz. Österreichische Forscher von der Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotheraapie in Wien haben daher jetzt erstmals untersucht, welchen Einfluss eine erhöhte Lithium-Konzentration im Trinkwasser auf die Suizidrate hat.

Zu diesem Zweck nahmen sie insgesamt 6460 Trinkwasserproben in 99 Bezirken und untersuchten die Proben hinsichtlich ihres Lithiumgehalts. Danach verglichen sie die Ergebnisse mit den Selbstmordraten in den jeweiligen Orten. Dabei wurde ein Zusammenhang deutlich. Je höher die die Lithiumkonzentration desto niedriger war die Zahl von Selbstmorden im Vergleich zur Gesamtbevölkerung.

Nun könnte man ja auf die Idee kommen, einfach das Trinkwasser mit Lithium anzureichern und alle wären im Sinne des Wortes glücklicher. Davor waren die Wissenschaftler jedoch. Es müssten erst weitere Untersuchungen angestellt werden.



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