Dienstag, 14. Juni 2011

Standard & Poor's (S&P) stuft Griechenlands Kreditwürdigkeit weiter ab

Standard & Poor's (S&P) stuft Griechenlands Kreditwürdigkeit weiter ab: Während die Finanzminister der Euro-Zone weiter über ein neues Rettungspaket für Griechenland beraten, sieht die Ratingagentur Standard & Poor's den Ausblick auf die Bonität des südeuropäischen Landes immer düsterer.

Die Finanzexperten stuften die Kreditwürdigkeit von Griechenland im Bereich der langfristigen Staatsanleihen von B auf die Note CCC herab. Den Ausblick beließ man bei negativ. Demzufolge ist es wahrscheinlich, dass es innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate zu weiteren Abstufungen kommt. Bei kurzfristigen Anleihen blieb das Rating bei der Note C, die sehr hohes Ausfallrisiko impliziert.

Unterdessen werden die Stimmen lauter, die sich für eine sanfte Umschuldung des Landes aussprechen. Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker sagte, dass kein Weg an einer Umschuldung vorbei führe, wenn Griechenland vor der Pleite bewahrt werden solle. Finanzminister Wolfgang Schäuble sprach sich bereits in der vergangenen Woche in einem Brief an seine Amtskollegen für diesen Schritt aus.

Eine Umschuldung würde aber wohl nur mit der Beteiligung privater Gläubiger funktionieren. Aber auch in diesem Bereich tut sich etwas. Banken aus Deutschland und Frankreich, die große Chargen griechischer Staatsanleihen halten, signalisierten bereits Gesprächsbereitschaft über einen Zahlungsaufschub.

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