Mittwoch, 15. Juni 2011

Stuttgart 21: Bahn-Chef Rüdiger Grube geht auf Provokationskurs

Stuttgart 21 - Bahn-Chef Rüdiger Grube geht auf Provokationskurs: Ein politischer Brandstifter ist für jemand, der in einen großen gesellschaftlichen Konflikt, wie Stuttgart 21, mit seinen Aussagen weiteres Öl gießt. Ob ihr Bahnchef Rüdiger Grube nach dem Lesen dieses Posts in diese Kategorie einordnet, ist euch überlassen.

Jedenfalls ging Grube gestern bei einer Veranstaltung in Hamburg auf totalen Konfrontationskurs zu den Grünen und zu den Projektgegner. Ich möchte sogar schon fast von einem Provokatiosnkurs sprechen. Es wäre für mich vollkommen nachvollziehbar, wenn sich der ein oder andere Grünen-Politiker und Projektgegner provoziert fühlt.

In Richtung der Projektgegner sagte Grube, dass der Bahn durch Verzögerungen Mehrkosten entstehen würden, an denen sich auch die Projektgegner beteiligen müssten. "Warum soll ich für Verspätungen zahlen, die ich nicht verursacht habe?", so Grube. (Der Satz hat im Zusammenhang mit der Bahn eine ganz besondere Ironie!)

Den Grünen in Baden-Württemberg warf er hingegen "Volksverdummung" und "Wählerfängerei" vor. Es bereits vor der Landtagswahl bekannt gewesen, dass man nicht aus den Verträgen für Stuttgart 21 herauskomme. "Alles andere, was sie gemacht haben, ist Volksverdummung und ist Wählerfängerei. Man hat nicht ehrlich mit den Wählern gesprochen", kritisierte Grube.

Gleichzeitig drohte er mit einer Klage. Alle Parteien hätten sich verpflichtet sich projektfördernd zu verhalten. "Wenn jemand dieser Pflicht zur Förderung des Projektes nicht nachkommt, den muss ich dann verklagen", meinte Grube.

Dass man mit solchen Aussagen nicht zur Entspannung beiträgt, dürfte auch dem Bahn-Chef bewusst. Was er sich von den Äußerungen allerdings versprichtaußer einige zustimmende Nicker an verschiedenen Stammtischen, ist mir nicht bewusst.

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