Mittwoch, 29. Juni 2011

Verfassungsschutz warnt vor zunehmender Computerspionage aus China

Verfassungsschutz warnt vor zunehmender Computerspionage aus China: Erst gestern stellte die Bundeskanzlerin und der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao bei den ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen heraus, wie gut das Verhältnis zwischen den beiden Ländern doch ist.

Heute warnt der Verfassungsschutz vor zunehmender Computerspionage aus dem Reich der Mitte. Die 'Bild'-Zeitung zitiert in ihrer Mittwochsausgabe aus einem Bericht der Behörde. Demnach ist es im Jahr 2010 zu 2100 elektronischen Angriffen auf Bundesbehörden und die deutsche Wirtschaft gekommen.

Anhand ihrer Merkmale soll den meisten dieser Attacken ein Ursprung in China zuzuordnen sein. Besonders brisant ist der Satz: "Von einer nachrichtendienstlichen Steuerung ist auszugehen". Dies impliziert nämlich, dass das Regime in Peking sehr wohl wissen muss, was hier passiert.

Dabei hätten sich zahlreiche Angriffe derart geähnelt, dass man einen "strategischen und nachhaltigen Aufklärungsansatz" erkennen könne. Ziele der Angriffe seien Minister, Staatssekretäre und Abteilungsleiter, die sich ausführlich mit China befassen. Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass durch derartige Angriffe jährlich ein Schaden von 50 Milliarden Euro entsteht.

In diesem Zusammenhang kommt dem erst kürzlich eröffneten 'Nationalen Cyber-Abwehrzentrum' (NCAZ) eine besondere Bedeutung zu. Allerdings sollte man sich keine großen Hoffnungen machen, dass das Treiben des chinesischen Regimes dadurch unterbunden werden kann. Die CIA schätzt, dass es in China Spezialeinheiten des Militärs gibt, die nur damit beschäftigt sind, in Computersysteme anderer Länder einzudringen und Informationen zu sammeln. Es gibt sogar Hinweise, dass chinesische Austauschstudenten vor ihrer Abreise nach Deutschland den Auftrag bekommen Informationen zusammenzutragen.

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