Dienstag, 14. Juni 2011

Volksabstimmung in Italien: Schlappe für Silvio Berlusconi

Volksabstimmung in Italien: Schlappe für Silvio Berlusconi: Italiens Skandalpolitiker Nummer 1 und Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat bei einer Volksabstimmung in Italien eine herbe Niederlage einstecken müssen. Das Referendum erreichte eine Mindestbeteiligung von 50 Prozent und ist demnach gültig.

Bei dem Referendum durften die Italiener beispielsweise über den von Berlusconi geforderten Wiedereinstieg in die Atomenergie entscheiden. Nach ersten Auszählungen stimmten rund 90 Prozent gegen die Initiative Berlusconis.

Italien verfügt über keine Atomkraftwerke, da sich die Bevölkerung nach der Tschernobyl-Katastrophe in einem Referendum gegen die Atomkraft ausgesprochen hatte. Silvio Berlusconi wollte nun jedoch bis 2014 vier Kraftwerke bauen.

Die Abstimmung selbst hatte die Opposition gefordert und schon die verhältnismäßig hohe Wahlbeteiligung hatte die Regierung als Niederlage hinnehmen müssen. Berlusconi hatte der Bevölkerung empfohlen, lieber an den Strand zu gehen, als an der Wahl teilzunehmen. Zum ersten Mal seit 16 Jahren hatte eine Volksabstimmung die 50 Prozent-Hürde überschritten und war damit gültig.

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