Dienstag, 14. Juni 2011

Zeppelin-Absturz beim Hessentag: Pilot opferte sich

Zeppelin-Absturz beim Hessentag: Pilot opferte sich: Ein tragisches Unglück überschattet den Hessentag vom vergangenen Wochenende. Bei einem Rundflug mit einem Zeppelin geraten die Motoren plötzlich in Brand. Alles sieht nach einem Absturz aus, als der Pilot seinen drei Passagieren zuruft, sie sollen springen. Aus einer Höhe von zwei Metern springen sie zu Boden und überleben.

Kaum waren die drei Menschen gesprungen, stieg der Zeppelin rund 50 Meter in die Höhe und brannte dort weiter. Der Pilot kam in den Flammen um. "Er hat sich geopfert", so der Technik-Experte der Zeppelin-Reederei in Friedrichshafen, Hans-Paul Ströhle.

"Ich dachte, der Pilot kommt auch gleich raus", wunderte sich ein Fotograf. Doch dieser blieb sitzen. Für die Augenzeugen sind es Minuten des Grauens. Nicht nur, dass sie wissen, dass in dem Zeppelin noch ein Mensch sitzt, sie hören ihn auch schreien.

Für den Technik-Experten Hans-Paul Ströhle ist die Aktion des Piloten eine wahre Heldentat: "Er wusste genau, dass das brennende Schiff wieder hochsteigt, wenn die Passagiere aussteigen." Dennoch hatte er sich geopfert und hatte seinen Passagieren die Aufforderung erteilt, abzuspringen.

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