Samstag, 23. Juli 2011

Abhörskandal in Großbritannien: James Murdoch gerät stärker unter Druck

Abhörskandal in Großbritannien - James Murdoch gerät stärker unter Druck: Während sich die gesamte Welt um die Stabilisierung des Euro und die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA sorgt, hat man in Großbritannien derzeit einen ganz anderen großen Skandal, der von Medien über die Polizei bis hin zur Politik das gesamte Land erfasst zu haben scheint.

Die Rede ist vom Abhörskandal um die inzwischen eingestellte 'News of the World' und den News Corp.-Konzern von Rupert Murdoch. Dessen für das Europageschäft zuständiger Sohn, James Murdoch, gerät jetzt immer stärker unter Druck.

Offenbar sind Zweifel an der Aussage des Murdoch-Sohnes vor einem Untersuchungsausschuss am Dienstag aufgekommen. Der Vorsitzende des Gremiums, James Whittingdale, erklärte, dass James Murdoch dazu aufgefordert werden könnte, schriftlich zu vermeintlichen Widersprüche in seiner Aussage Stellung zu nehmen.

Murdoch hatte am Dienstag ausgesagt, dass er keine Beweise dafür gehabt hatte, dass andere Personen als der zu einer Haftstrafe verurteilte Journalist Clive Goodman an den Abhöraktionen beteiligt gewesen seien. Dem widersprachen inzwischen allerdings ein ehemaliger Rechtsberater Murdochs und ein früherer Redakteur. Diese wollen eine Mail an James Murdoch verfasst haben, in der sie Hinweise darlegten, dass weit mehr Personen in die Abhöraktionen verwickelt waren, als damals angenommen.

In der Mail soll eine Abschrift einer mitgehörten Unterhaltung gestanden haben, die mit dem Verweis "für Neville" versehen gewesen sei. Mit diesem Verweis dürfte sich "News of the World"-Chefreporter Neville Thurlbeck gemeint sein.

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