Montag, 25. Juli 2011

Abhörskandal in Großbritannien kostet Murdoch-Konzern 4 Milliarden Dollar

Abhörskandal in Großbritannien kostet Murdoch-Konzern 4 Milliarden Dollar: Wie das 'Handelsblatt' unter Berufung auf eigene Berechnungen berichtet, hat der Abhörskandal in Großbritannien und die Einstellung der 'News of the World' den News Corp.-Konzern von Rupert Murdoch bereits 4 Milliarden Dollar gekostet.

Der größte Posten entfällt dabei auf einen Aktienrückkauf. Allein dafür habe News Corp. laut 'Handelsblatt' 3,2 Milliarden Dollar investiert. Diese Summen entspreche etwa 10 Prozent des Jahresumsatzes.

Mit der Maßnahme solle der Aktienkurs der Konzerns gestützt werden. Dieser brach im Vergleich zum Beginn des Skandals Anfang Juli um rund ein Zehntel ein. Ohne den Aktienkauf wäre der Kursverlust wohl noch dramatischer gewesen.

Das persönliche Vermögen des Murdoch-Clans sei um etwa 500 Millionen Dollar gesunken. Hinzu kommen weitere Kosten für die Kaufabsage des Privatsender BSkyB. Alleine 38,5 Millionen Pfund seien für die Auflösung der Verträge fällig geworden. Hinzu kämen noch 5,2 Millionen Pfund für Berater und Banken.

Die Gelder für den Aktienrückkauf sollen übrigens aus dem geplanten Kauf von BSkyB stammen.

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