Montag, 18. Juli 2011

Agentur für Arbeit bemüht sich um Fachkräfte aus Krisenländern

Agentur für Arbeit bemüht sich um Fachkräfte aus Krisenländern: Die Wirtschaft in Deutschland brummt und die Arbeitslosenzahlen sinken. Doch genau dies führt auch zu Problemen. Es fehlt vor allem an gut ausgebildeten Fachkräften. Genau anders sieht das Bild in den Krisenländern Europas aus. Die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch. Dies betrifft auch gut ausgebildete junge Menschen.

Diesen Umstand hat man jetzt offenbar auch bei der Bundesagentur für Arbeit erkannt. "Es gibt ein großes Potential in Spanien", erklärte die Chefin der Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV), Monika Varnhagen, im Interview mit welt.de.

Sie erklärte, dass vor allem der Mittelstand Interesse an Fachkräften aus Spanien habe. Aber auch auf spanischer Seite gebe es eine hohe Bereitschaft nach Deutschland zu kommen und hier zu arbeiten. Rund 17.000 Spanier seien prinzipiell dazu bereit in Deutschland zu arbeiten. Es sollen sogar bereits erste Arbeitsverträge unterzeichnet worden sein.

Das größte Problem sei hier die Sprachbarriere. Nur etwa jeder zehnte Spanier habe Grundkenntnisse in Deutsch, erklärte Varnhagen. Hier seien die Unternehmen gefragt, in solche Bewerber zu investieren.

Gerade englischsprachige Länder seien Deutschland gegenüber im Vorteil. Hier würden Fachkräfte mit Sprachkurs, Wohnung, Arbeitsstelle für die Ehefrau und Kindergartenplatz fürs Kind umworben.

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