Freitag, 22. Juli 2011

Anonymous hackt Nato-Rechner: 1 Gigabyte an Geheimdaten in Hand der Hacker

Anonymous hackt Nato-Rechner - 1 Gigabyte an Geheimdaten in Hand der Hacker: In dieser Woche teilte das FBI mit, einen Schlag gegen Anonymous durchgeführt zu haben. Die Bundespolizei der USA nahm bei ihrer Aktion rund zwei Dutzend mutmaßliche Hacker fest, die an den Angriffen auf PayPal Ende letzten Jahres beteiligt gewesen sein sollen.

Doch Anonymous scheint keineswegs handlungsunfähig zu sein, wie eine neue Aktion der Gruppierung zeigt. Über Twitter teilten die Hacker mit, in den Besitz von einem Gigabyte Geheimdaten aus einem Rechner der Nato gelangt zu sein. Ein Großteil der Daten könne aber nicht veröffentlicht werden, weil dies unverantwortlich sei, hieß es.

Anonymous hackt Nato

In einem weiteren Tweet behaupteten die Hacker, dass der Angriff über eine einfache 'Injection' erfolgt sei. Dies würde nicht unbedingt für die Sicherheit der Nato-Rechner sprechen.

Ein Sprecher der Nato teilte mit, dass die Sicherheitsexperten des Militärbündnisses den Angriff prüfen würden. Weiter erklärte er: "Wir verurteilen aufs Schärfste die Veröffentlichung von Dokumenten, die als geheim eingestuft sind. Das ist eine potenzielle Gefahr für die Sicherheit der Nato-Verbündeten, der Streitkräfte und Bürger".

Das Ausmaß des Angriffs auf die Nato wird sich wahrscheinlich erst in den kommenden Tagen offenbaren. Die Aktion zeigt aber, dass der vermeintliche Erfolg des FBI nur Augenwischerei war. Anonymous wird mit Verhaftungen nicht zu besiegen sein, genauso wie man einen Ameisenbau nicht ausrotten kann, indem man 10 Arbeiterinnen zerquetscht.

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