Donnerstag, 21. Juli 2011

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt kritisiert Bundesregierung

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt kritisiert Bundesregierung: "In einem solide geführten Unternehmen wäre so etwas undenkbar", mit diesen Worten hat der Präsident der Arbeitgeber, Dieter Hundt, die Streitigkeiten zwischen den drei Koalitionsparteien der Bundesregierung kritisiert. "Die Kakophonie und die Streitereien unter den drei Koalitionspartnern müssen aufhören", erklärte er im Gespräch mit dem "Handelsblatt".

Außerdem forderte er zielgerichtetes Handeln der Bundesregierung in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode.

Weiter kritisierte er die angekündigten Steuersenkungen der Bundesregierung. Der "steuerpolitische Zickzackkurs der Regierungskoalition" sei nicht vertrauensbildend. "Wenn die Regierung die Schuldenbremse der Verfassung ernst nimmt, müssten Steuersenkungen komplett gegenfinanziert werden. [...] Aber dazu fehlt offenbar die politische Kraft", so Hundt.

Den Atomausstieg bezeichnete er als "überstürzt und nicht zu Ende gedacht". Weiter führte Hundt aus: "Ich mache mir vor allem um die Verlässlichkeit der Stromversorgung große Sorgen. [...] Da werden wir bis 2022 noch große Überraschungen erleben". Für viele Unternehmen und Brachen seien jedoch schon kurze Unterbrechungen der Stromversorgung mit großen Verlusten verbunden, warnte der Arbeitgeberpräsident.

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