Montag, 11. Juli 2011

Bahn erwägt Schadensersatzforderungen gegen mutmaßliches Kartell "Schienenfreunde"

Bahn erwägt Schadensersatzforderungen gegen mutmaßliches Kartell "Schienenfreunde": Der deutschen Bahn ist in den vergangenen Jahren möglicherweise ein wirtschaftlicher Schaden von mehreren hundert Millionen Euro entstanden. Wie ein Sprecher des Unternehmens am Sonntag bestätigte, prüft man derzeit Schadensersatzforderungen wegen Preisabsprachen gegen ein mutmaßliches Kartell von Unternehmen aus dem Schienen-Bereich.

Kern sind dabei offenbar Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bochum, die seit Ende Juni gegen etwa zehn Firmen und 30 Personen wegen des Verdachts illegaler Kartellabsprachen im Schienengeschäft ermittelt. Das Kartell soll sich den Namen "Schienenfreunde" gegeben haben.

Wie die Zeitungen der WAZ-Gruppe berichten hat dieses Kartell der Bahn und damit im Endeffekt dem Steuerzahler im Zeitraum von 2003 bis 2008 einen Schaden von 400 Millionen Euro zugefügt. Eine Bestätigung für diese Zahl gibt es bislang allerdings nicht.

Die Wirtschaftswoche berichtet, dass die Bahn es noch mit weiteren Kartellen zu tun hat. So soll es in den Bereichen Kaffee, Karbonbürsten für Stromabnehmer und Rolltreppen weitere illegale Preisabsprachen unter eigentlichen Wettbewerbern gegeben haben.

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