Donnerstag, 7. Juli 2011

Bundestag entscheidet über Präimplantationsdiagnostik

Bundestag entscheidet über Präimplantationsdiagnostik: Im Bundestag steht heute eine spannende Entscheidung an. Die Abgeordneten werden über die sog. Präimplantationsdiagnostik (kurz PID) entscheiden. Dabei soll es, so wie es eigentlich immer sein sollte, eine Abstimmung geben, die frei von Fraktionszwängen ist, so dass jeder Abgeordnete frei nach seinem Gewissen entscheiden kann. Vor allem deshalb ist der Ausgang völlig offen.

Dabei gibt es im Kern drei verschiedene Gesetzesentwürfe, über die abgestimmt wird. Eines von diesen sieht ein komplettes Verbot der PID vor. Ein weiteres erlaubt sie in Ausnahmefällen mit strengen Auflagen und das dritte erlaubt sie ebenfalls nur in Ausnahmefällen, aber mit weniger strengen Ausnahmen.

Im Kern steht hier die ethische Frage, wann beginnt Leben? Ist eine befruchtete Eizelle schon menschliches Leben? Ich will mir zu dieser Frage kein Urteil erlauben. Darauf verweisen möchte ich allerdings, dass die PID Menschen unter Umständen vor großem Leid bewahren kann.

Wenn bei potentiellen Eltern eine genetische Komponenten bekannt ist, die zu schweren Komplikationen während der Schwangerschaft führen kann und damit potentiell auch das Leben der Mutter bedroht ist, sollte man in meinen Augen die Mittel, die zur Verfügung stehen auch nutzen dürfen.

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