Sonntag, 17. Juli 2011

China erbost über Treffen zwischen Obama und Dalai Lama

China erbost über Treffen zwischen Obama und Dalai Lama: US-Präsident Barack Obama hat sich mit dem Dalai Lama getroffen. Das Treffen an sich kam eher überraschend, da es im Vorfeld nicht angekündigt worden ist. Offenbar wollten die USA China nicht die Zeit geben, sich gegen die Gespräche mit dem geistigen Oberhaupt der Tibeter in Stellung zu bringen.

Entsprechend schärfer ist die Kritik aus China nach dem Treffen. "Solch eine Handlung greift stark in die innenpolitischen Angelegenheiten Chinas ein, verletzt die Gefühle des chinesischen Volkes und schädigt das chinesisch-amerikanische Verhältnis", wird ein Sprecher des Außenministeriums von der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zitiert.

Der Sprecher forderte von den USA die Haltung Chinas zu berücksichtigen und die Unterstützung der separatistischen Bemühungen der Tibeter einzustellen. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen bestellte das Regime in Peking ein Mitglied der US-Botschaft ein.

Das weißes Haus teilte unterdessen mit, dass Obama beim Treffen mit dem Dalai Lama betont habe, dass Tibet zu China gehöre und die USA eine Unabhängigkeit nicht unterstützen. Auf der anderen Seite betonte Obama auch seine "starke Unterstützung für den Erhalt der einmaligen religiösen, kulturellen und sprachlichen Traditionen Tibets und der Tibeter weltweit".

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