Freitag, 15. Juli 2011

Datendiebstahl beim Pentagon: 24.000 geheime Dateien gestohlen

Datendiebstahl beim Pentagon - 24.000 geheime Dateien gestohlen: Das Pentagon hat im März diesen Jahres einen der größten Datenverluste seiner Geschichte hinnehmen müssen. Dies gab der stellvertretende Verteidigungsminister der USA, William Lynn, in der Nacht auf Freitag unserer Zeit bekannt.

Demnach gelang es Hackern 24.000 als geheim eingestufte Dokumente zu stehlen. Lynn sagte dazu, dass "24.000 Dateien mit sensiblen Pentagon-Daten, die auf einem Computernetzwerk der Rüstungsindustrie lagen" entwendet wurden.

Welche Informationen die gestohlenen Daten enthalten, erklärte er nicht. Auch wer hinter dem Angriff steckte, konnte bzw. wollte Lynn nicht sagen. Er meinte lediglich, dass man eine ausländische Regierung als Urheber vermutet, weil zum Eindringen in die Systeme des Pentagon Rechner nötig seien, die derart große Kapazitäten haben, dass sie eigentlich nur von Staaten betrieben werden können. "Wir haben eine ziemlich genaue Vorstellung davon", so Lynn.

Der Vizeverteidigungsminister schloss daher Attacken von Terroristen oder der Web-Guerilla Anonymous aus. Tatsächlich ist es unter diesen Voraussetzungen am wahrscheinlichsten, dass die Angriffe entweder aus Russland oder aus China kamen.

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