Mittwoch, 20. Juli 2011

Einkommensschwund bei Geringverdienern führt zu neuen Forderungen nach Mindestlöhnen

Einkommensschwund bei Geringverdienern führt zu neuen Forderungen nach Mindestlöhnen: Gestern hatten wir darüber berichtet, dass besonders Geringverdiener real seit der Jahrtausendwende große Verluste beim Einkommen hinnehmen mussten.

Die SPD hat das Thema sofort aufgegriffen. Partei-Chef Sigmar Gabriel sagte in der 'Bild'-Zeitung: "Wer auch für wenig Geld arbeiten geht, statt sich auf Hartz IV zu verlassen, wird in unserem Land doppelt bestraft. [...] Er verdient wenig und hat nichts vom Aufschwung. Damit muss endlich wieder Schluss sein".

Der Partei- und -Fraktionsvorsitzende der hessischen SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, wurde noch etwas deutlicher. Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa sagte er: "Die schwarz-gelbe Sitzblockade gegen Mindestlöhne muss endlich aufhören. Die Beschäftigten müssen vom Aufschwung etwas haben".

Außerdem müsse die Missbrauchsanfälligkeit im Bereich der Leiharbeit beseitigt werden. Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes habe zu mehr Beschäftigung geführt, aber auf der anderen Seite auch Probleme verursacht, so Schäfer-Gümbel.

Ob Mindestlöhne hier wirklich eine Lösung sein können, weiß ich nicht. Schließlich geht es darum, dass die Löhne durch steigende Inflation und ähnliche Effekte unter dem Strich sinken.

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