Montag, 11. Juli 2011

Euro-Krise: Nach Griechenland, Portugal und Irland auch noch Italien?

Euro-Krise - Nach Griechenland, Portugal und Irland auch noch Italien?: Die Euro-Krise könnte sich in den kommenden Wochen und Monaten dramatisch zuspitzen. Mit Italien geriet die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone am Wochenende in den Blickpunkt.

Die Aktien italienischer Banken gaben am Freitag stark nach und die Risikoaufschläge für zehnjährige Staatsanleihen stiegen auf den höchsten wert seit Euro-Einführung im Vergleich zu deutschen Staatsanleihen.

Damit geriet Italien auch direkt ins Visier der Euro-Hüter. In der letzten Sitzung vor der Sommerpause wird das Land deshalb eine Rolle spielen. Zwar betonte man, dass es sich nicht um eine Krisensitzung handele, etwas anderes ist aber kaum vorstellbar.

Das Problem von Italien ist, dass Ministerpräsident Berlusconi als unberechenbar gilt. Daher befürchten die Finanzmärkte, dass das Sparpaket in Höhe von 40 Milliarden Euro noch aufgeweicht wird. Grund dazu gibt es tatsächlich. Am Freitag ließ Berlusconi seinen Finanzminister Giulio Tremonti wissen, dass es in der Politik um Wählerstimmen gehe und änderte das eigentlich schon verabschiedete Sparpaket kurzer Hand.

Eines steht jedenfalls zu befürchten, wenn Italien fällt, dürfte auch die gesamte Eurozone fallen.

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