Donnerstag, 21. Juli 2011

Evakuierungszone um AKW Fukushima 1 wird wohl ausgeweitet

Evakuierungszone um AKW Fukushima 1 wird wohl ausgeweitet: In den Medien ist die Atomkatastrophe von Fukushima in den letzten Wochen beinahe vergessen worden. Doch Japan wird weiter von den Folgen des Super-GAUs geplagt.

So wie es jetzt aussieht, wird die Evakuierungszone um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima 1 in den nächsten Tag erneut erweitert. Der japanische Regierungssprecher Yukio Edano erklärte am Donnerstag nach Medienberichten, dass man bestimmte Stellen in Wohngebieten benennen werde, die evakuiert werden sollten. In den betroffenen Bereichen würde die Strahlenbelastung oberhalb der international empfohlenen Höchstgrenze von 20 Millisievert im Jahr liegen.

Bereits im letzten Monat ging die japanische Regierung auf diese Weise vor. Damals wurden 100 Haushalte in der außerhalb der 20 Kilometer-Zone gelegenen Stadt Date evakuiert. Begründet wurde dieses Vorgehen mit sog. Strahlungs-Hot-Spots. Diese Hot-Spots weisen lokal eine höhere Belastung auf, als die umliegenden Gebiete.

Die Reaktorkatastrophe hat mittlerweile auch die Fleischproduktion erfasst. Die japanische Regierung verhängte jetzt ein Lieferverbot für Rindfleisch aus der Region Fukushima. Offenbar sind diese Rinder mit verstrahltem Heu gefüttert worden. Die Tiere wurden dann an Schlachthöfe in ganz Japan geliefert. Es ist möglich, dass einzelne Tiere bereits verarbeitet und als Fleisch an Endkunden geliefert wurden.

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