Sonntag, 24. Juli 2011

Fifa schließt Bin Hamman lebenslang aus

Fifa schließt Bin Hamman lebenslang aus: Erwartungsgemäß hat die Ethikkommission der Fifa Mohammed Bin Hammam gestern eine lebenslange Sperre ausgesprochen. Die Kommission befand den Katarer der Bestechung für schuldig.

Allerdings dürfte der Fall damit noch nicht ausgestanden sein. Bin Hamman kündigte bereits an, im Falle einer Verurteilung in Berufung gehen zu wollen. Der ehemalige Präsident des asiatischen Fußballverbandes (AFC) würde wohl sogar bis zum CAS klagen. Er selbst streitet jegliche Vorwürfe gegen sich ab.

Dem Katarer wurde vorgeworfen im Vorfeld der Wahl zum Fifa-Präsidenten Mitglieder karibischer Verbände mit jeweils 40.000 Dollar für ihre Stimmen bestochen zu haben. Hamman wollte eigentlich gegen den inzwischen wiedergewählten Fifa-Boss Sepp Blatter antreten, zog seine Kandidatur im Vorfeld jedoch überraschend zurück.

Die Geschehnisse offenbarten, auf welche Weise in der Fifa Politik gemacht wird. Mit diesem Wissen erscheint es dem Beobachter auch wahrscheinlich, dass das Urteil der Ethikkommission schon im Vorfeld feststand.

Man darf gespannt sein, wie sich der Fall weiterentwickelt. unter Aufarbeitung kann die Fifa dieses Urteil jedenfalls noch nicht verbuchen.

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