Sonntag, 3. Juli 2011

Finanzminister geben 12 Milliarden Euro Not-Kredite für Griechenland frei

Finanzminister geben 12 Milliarden Euro Not-Kredite für Griechenland frei: Griechenland kann vorerst durchatmen. Die Finanzminister der Euro-Zone gaben gestern die 12 Milliarden Euro schwere Kredit-Tranche für das hoch verschuldete Land frei. Man habe sich auf einer Telefonkonferenz darauf geeinigt, erklärten Diplomaten. Mit der Zahlung sei der Staatsbankrott des Mittelmeerlandes vorerst abgewendet worden.

Bei den Krediten handelt es sich um eine Teilauszahlung aus dem im Jahr 2010 vereinbarten Rettungspaket von EU und IWF. An den jetzt freigegebenen Geldern tragen die EU 8,7 Milliarden Euro und der IWF 3,3 Milliarden Euro.

Auch Deutschland muss demnach wieder zahlen. Am Anteil der EU trägt Deutschland als wirtschaftlich stärkstes der Union und somit als größter Zahler einen gewissen Anteil, der den aller anderen Zahler übersteigt. Deutschland ist eine Art Zahlmeister Europas geworden. Wohl auch deshalb gilt die Zustimmung für weitere Griechenlandhilfen im Bundestag längst nicht als sicher.

Die Situation ist verfahren. Eine Pleite Griechendlands hätte für Deutschland womöglich noch größere Folgen, als die jetzigen Zahlungen für die Kredite. Am Ende des Tages muss aber eine Lösung gefunden werden. Immer neue Hilfspakete machen Griechenland zum Hartz-IV-Empfänger der EU und schieben das Problem bloß auf, ohne einen Ausweg zu finden.

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