Freitag, 1. Juli 2011

Finanzminister Schäuble plant angeblich Entlastungen für die mittelständische Wirtschaft in Höhe von 2 Milliarden Euro

Finanzminister Schäuble plant angeblich Entlastungen für die mittelständische Wirtschaft in Höhe von 2 Milliarden Euro: Gegenüber allgemeinen Steuersenkungen hatte Finanzminister Schäuble in den letzten beiden Wochen immer wieder seinen Widerstand zum Ausdruck gebracht. Dafür gebe es keine Spielräume, so der allgemeine Tenor aus dem Finanzministerium.

Nun berichtet die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf Regierungskreise allerdings, dass der Finanzminister eine Steuererleichterung für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Handwerker und Selbstständige plant. Das Paket soll angeblich einen Umfang von 2 Milliarden Euro haben.

Konkret soll es dabei um eine Regelung geben, die während der Finanzkrise eingeführt worden ist und Ende 2011 eigentlich auslaufen sollte. Diese Regelung könnte nun fest in ein Gesetz gepackt werden.

Besagte Regelung legte fest, dass die Umsatzgrenze für die Inanspruchnahme eines verlängerten Zahlungsziels bei der Umsatzsteuer von 250.000 Euro auf 500.000 Euro angehoben wurde. Dadurch müssten weniger Unternehmen gegenüber dem Staat bei der Umsatzsteuer in Vorleistung treten, weil die Steuer erst abgeführt werden muss, wenn die Rechnung bezahlt ist und nicht, wenn die Rechnung gestellt ist.

Dem Staat würden somit Zinseinnahmen verloren gehen, die so beim Unternehmer bleiben würden. Wie stark ein Unternehmen davon profitiert, hängt hierbei vom Kundenkreis ab. Pauschal gilt aber: Je schlechter die Zahlungsmoral der Kunden, desto mehr würde man von Regelung profitieren.

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