Freitag, 15. Juli 2011

Finanzminister Schäuble sieht Gefahr für den Euro

Finanzminister Schäuble sieht Gefahr für den Euro: Bislang gab sich die Politik Mühe zu betonen, dass der Euro trotz der aktuellen Krise nicht bedroht ist. Genau das scheint sich mit Blick auf Griechenland mittlerweile geändert zu haben.

In einem Interview mit der 'Westdeutschen Allgemeinen Zeitung' sagte er: "Wir müssen sicherstellen, dass Griechenland seine Schulden tragen und finanzieren kann. [...] Diese von Griechenland ausgelöste Vertrauenskrise gefährdet inzwischen den Euro als Ganzes. Deshalb müssen wir dieses Problem überzeugend angehen".

Dennoch ist der Finanzminister davon überzeugt, dass Europa die Krise überstehen wird. "Wir Deutschen sollten nicht unterschätzen, wie sehr wir von Europa und unserer Gemeinschaftswährung profitieren". Mit den Hilfspaketen für angeschlagene Staaten "zahlen wir nicht für andere, sondern wir investieren in unsere eigene Zukunft", präzisierte er.

Er betonte, dass die Euro-Länder die Lage im griff hätten und die Finanzmärkte teilweise irrational reagieren. "Deshalb müssen alle Beteiligten vermeiden, Anlass für Überreaktionen zu geben", so Schäuble. Die Euro-Rettung ist jedoch ein langfristiges Problem. Die Schulden-Probleme der Euro-Staaten können nicht von heute auf morgen gelöst werden, betonte der Finanzminister.

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