Dienstag, 19. Juli 2011

Frankfurt: Eichhörnchen legt Zugverkehr lahm

Frankfurt: Eichhörnchen legt Zugverkehr lahm: Wegen eines kleinen Eichhörnchens kam es gestern zu Ausfällen und erheblichen Verspätungen im Zugverkehr rund um Frankfurt am Main. Der kleine Nager war auf die Oberleitungen geklettert und hatte sich gegen 7.45 Uhr an den Leitungen zu schaffen gemacht. Dabei löste das Eichhörnchen einen Kurzschluss aus.

Aufgrund des Kurzschlusses waren bis zum Nachmittag vier Gleise des Bahnhofes nicht befahrbar und so musste man im Regional- und Fernverkehr aus und in Richtung Darmstadt, Hanau, Mannheim und Fulda mit Verspätungen rechnen oder sogar gleich Ausfälle einplanen.

Der pelzige Übeltäter überlebte den Kurzschluss allerdings nicht. Der Bahnstrom war zu viel für das Tier, Mitarbeiter der Bahn fanden den verkohlten Körper des Eichhörnchens später unter der beschädigten Oberleitung.

Was war geschehen? Offenbar hatte das Tier die Isolierung überbrückt. "Es hat einfach mit einem Teil - dem Schwanz oder was auch immer - den nicht spannungführenden Teil des Masts berührt, und mit dem anderen die Oberleitung", erklärte ein Sprecher der Bahn. Für gewöhnlich werden solche Kurzschlüsse durch größere Vögel ausgelöst, die gleichzeitig zwei Leitungen berühren. Nun ist es leider auch einem kleinen Eichhörnchen passiert.

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