Montag, 18. Juli 2011

Haushaltsdefizit des Bundes schrumpft laut IfW schneller als gedacht

Haushaltsdefizit des Bundes schrumpft laut IfW schneller als gedacht: Während die Schulden-Krise in Europa weiter um sich greift, scheint die größte Volkswirtschaft der Euro-Zone einem gegenteiligen Trend zu folgen. Die Finanzen des Bundes könnten sich in diesem und im nächsten Jahr stärker erholen, als bislang angenommen. Dies sagt zumindest das Wirtschaftsinstitut IfW voraus. Grund für die Entspannung ist wohl die anhaltend starke Konjunktur.

Demnach erklärte der der Finanzexperte Alfred Boss des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) gegenüber dem 'Handelsblatt', dass der Bund im Jahr 2012 nur noch 19 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen müssen wird. In diesem Jahr seien es noch 29 Milliarden Euro.

Finanzminister Schäuble hatte in seinen bisherigen Haushaltsplanungen neue Schulden in Höhe von 27 Milliarden Euro für das Jahr 2012 veranschlagt. Das Defizit würde damit um 8 Milliarden Euro sinken.

Die Hauptgründe dafür seien die starke Konjunktur und die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lohnsumme, die bereits im 1.Quartal 4,4 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums gelegen habe.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn diese Zahlen und Prognosen so zutreffen werden. Allerdings muss man dann umso mehr hoffen, dass die Bundesregierung den Schuldenabbau angeht und nicht irgendwelche Wahlkampf-Steuergeschenke macht.

Ihr wollt immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniert doch einfach unseren kostenlosen RSS-Feed oder verfolgt uns bei Facebook.

0 Meinungen:

Kommentar veröffentlichen

Bitte schickt euren Kommentar nur einmal ab. Bedenkt, dass bei uns jeder Kommentar eine Moderation durchläuft. Kommentare mit rechtswidrigen Inhalten, Beleidigungen und offensichtliche Werbung werden nicht freigeschaltet.

Ansonsten würden wir uns freuen, wenn ihr auch auf unserer Facebook-Fanpage mitdiskutiert.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...