Mittwoch, 13. Juli 2011

Inflationsrate im Juni bei 2,3 Prozent

Inflationsrate im Juni bei 2,3 Prozent: Ein weiteres Problem der weltweiten Schuldenkrise und damit verbundenen niedrigen Leitzinsen der jeweiligen Zentralbanken ist die quasi überall auf dem Globus steigende Inflation. Das Leben im allgemeinen wird teurer.

In Deutschland wird die Inflationsrate über einen repräsentativen Warenkorb ermittelt. Für ausgewählte Produkte werden hier die Durchschnittspreise mit älteren Messungen verglichen. Musste man durchschnittlich mehr bezahlen als bei der Vergleichsmessung, dann spricht man von Inflation. Musste man hingegen weniger bezahlen, haben wir eine Deflation.

Von diesem Zustand war Deutschland aber auch im Juni sehr weit entfernt. Im Juni lag die jährliche Teuerungsrate in Deutschland wie auch schon im Mai bei 2,3 Prozent. Damit lag sie auch im fünften Monat in Folge über der als kritisch angesehenen Marke von 2 Prozent.

Ein Hauptgrund dafür seien die weiterhin sehr hohen Kosten für Energie gewesen. Im Durchschnitt sei hier ein Preisanstieg von 9,1 Prozent festzustellen gewesen. Der Preis von leichtem Heizöl legte sogar ganze 19 Prozent zu. Ebenfalls wesentlich teurer wurden Pflanzenöl (18,9 Prozent), Kaffee (18,8) und Dieselkraftstoff (14,4).

Weniger bezahlen mussten Verbraucher zum Beispiel bei PC-Anwendersoftware (-27,1 Prozent), Kopf- und Eisbergsalat (-22,3), Zitronen (-18,9), Wirsingkohl (-18,8) und Paprika (-15,7).

Nichtsdestotrotz ist die Inflation derzeit zu hoch. Ein Sparer, der sein Geld in einer Anlage anlegt, die weniger als 2,3 Prozent Zinsen bringt, verliert unter dem Strich Geld. Auch deshalb ist es wahrscheinlich, dass die EZB in den kommenden Monaten den Leitzins weiter anheben wird.

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