Mittwoch, 20. Juli 2011

Israel entert erneut Hilfsschiff für Gaza-Streifen

Israel entert erneut Hilfsschiff für Gaza-Streifen: Die Blockade des Gaza-Streifen ist international mittlerweile bei so ziemlich jeder Regierung geächtet. Dass Israel gestern erneut ein Schiff mit Hilfslieferung für die Bevölkerung aufgebracht hat, macht die Situation nicht unbedingt besser. Immerhin kam es dieses mal nicht zu Gewaltanwendung und somit auch zu keinen Opfern.

Die Marine-Soldaten seien ohne den Einsatz von Gewalt an Bord der französischen Jacht 'Dignité-Al Karama' gelangt, hieß es aus Militärkreisen. Die 16 pro-palästinensischen Aktivisten sowie das Boot selbst sei in den Hafen Aschdod gebracht worden. Die Hilfsgüter sollen dort ausgeladen worden sein.

Armeesprecher Yoav Mordechai teilte mit, dass man das Boot aufgebracht habe, nachdem der Dialog mit der Besatzung gescheitert sei. Der Kapitän habe die griechischen Behörden über die Reiseroute belogen. Auf halben Weg nach Ägypten habe er plötzlich den Kurs gewechselt und den Gaza-Streifen angesteuert.

Unklar ist aktuell noch, was jetzt mit den Hilfslieferungen geschehen soll. Nach einer Durchsuchung sollte es eigentlich möglich sein, diese auf dem Landweg nach Gaza zu bringen. Geschieht dies nicht, würde Israel seine eigene Begründung der Seeblockade ad absurdum führen. Bislang berief man sich immer darauf, den Waffenschmuggel verhindern zu wollen. Der Eindruck, Israel wolle den Gaza-Streifen quasi "trockenlegen", würde sich damit verfestigen.

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