Dienstag, 12. Juli 2011

Kampf gegen den Flächenbrand: Rettungsfonds mit neuen Aufgaben

Kampf gegen den Flächenbrand - Rettungsfonds mit neuen Aufgaben: In der Euro-Zone geht die Angst um, dass die Schuldenkrise nun auch auf Länder wie Spanien oder sogar Italien übergreift. Vor allem die immer weiter steigenden Zinsen auf Staatsanleihen dieser Länder und die damit teurer werdenden Schulden sind ein großes Problem.

Um dem entgegen zu wirken, soll der Euro-Rettungsfonds mit neuen Aufgaben ausgestattet werden. darauf einigten sich die Finanzminister der Euro-Länder am Montag nach einer achtstündigen Sitzung in Brüssel.

Demnach soll der Rettungsfonds (EFSF) in einzelnen Fällen auch Altschulden von Krisenländern unter Beteiligung privater Gläubiger kaufen können. Außerdem sollen die Laufzeiten der Notkredite verlängert werden und die Zinsen sinken. Sogar eine Haftung mit Vermögenswerten soll in Zukunft möglich sein.

Zu einer möglichen weiteren Aufstockung des Rettungsfonds, der im Moment 780 Milliarden Euro schwer ist, äußerten sich die Finanzminister nicht. Eines ist jedoch klar, wenn Italien weiter in den Schuldensog gerät, dann wird der Euro-Zone gar nichts anderes übrig bleiben, als noch mehr Geld bereit zu stellen. Es sei denn man kann sich endlich auf einen gangbaren Umschuldungsmeschanismus einigen.

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