Freitag, 29. Juli 2011

Kohlenmonoxid-Tragödie in Köpenick: Vormieter verstopften Abzug der Gastherme

Kohlenmonoxid-Tragödie in Köpenick - Vormieter verstopften Abzug der Gastherme: Die Ursache der Tragödie bei der in dieser Woche 6 Menschen, darunter 2 Erwachsene und 4 kleine Kinder, im Berliner Stadtteil Köpenick starben, scheint gefunden zu sein.

Laut Staatsanwaltschaft räumten zwei ehemalige Bewohner der Wohnung ein, dass Abzugsrohr der Gastherme verstopft zu haben. Dadurch konnte wohl die Konzentration des Kohlenmonoxids auf ein tödliches Maß ansteigen.

Die Vormieter, eine Frau und ihr erwachsener Sohn gaben an, dass sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten und deshalb das Gas abgestellt worden sei. Daraufhin beheizten sie die Räume mit Heizlüftern. Das Abzugrohr verstopften sie nach eigenen Angaben mit Stoff und Zeitungen, um sich gegen Zugluft und Kälte zu schützen.

Gegen die beiden Personen wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Ganz geklärt ist der tragische Unfall damit augenscheinlich aber immer noch nicht. Wer die Gastherme wieder in Betrieb genommen hat, ist nach wie vor ungeklärt. Die zuständige Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) wies darauf hin, dass der Anschluss bereits seit 2003 gesperrt gewesen und daraufhin verplombt worden sei.

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