Samstag, 16. Juli 2011

Lufthansa testet Flugbetrieb mit Bio-Sprit

Lufthansa testet Flugbetrieb mit Bio-Sprit: Die Lufthansa will sich offenbar unabhängiger von Treibstoff auf Erdölbasis machen und erprobt deshalb jetzt in Kooperation mit der Universität Hamburg-Harburg den Einsatz von Bio-Sprit in großen Passagierflugzeugen. Statt aus 'Schwarzem Gold' soll die Zukunft aus Nüssen, Leindotter und Tierfetten bestehen.

Gestern hob der erste Airbus, der mit Bio-Sprit betankt wurde ab. Der Flug mit dem Airbus A321 von Hamburg nach Frankfurt verlief Zwischenfälle. Innerhalb der kommenden sechs Monate soll der Einsatz der biologischen Treibstoffs auf dieser Strecke erprobt werden. Dabei soll geklärt werden, welche Auswirkungen der Bio-Sprint auf die Haltbarkeit der Triebwerke hat.

Die Lufthansa arbeitet bei ihren Test mit eine 50:50-Mischung aus herkömmlichen Kerosin und Agro-Sprit, der aus finnischen Leindotterpflanzen, Jatropha aus Mosambik und ein paar Schlachtabfällen bestehe. Damit sollen in dem sechsmonatigen Testbetrieb 1.500 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Allerdings stößt der Test bei Umweltschützern nur auf ein mäßig positives Echo. Tatsächlich würde die Lufthansa mit dem großflächigen Einsatz von Bio-Sprit die Tendenz zum Anbau sog. Energiepflanzen maßgeblich fördern. Die Folge davon wäre, dass massiv Wälder abgeholzt werden würden, um Platz für Plantagen zu schaffen, was wiederum Raubbau an der Umwelt wäre.

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