Donnerstag, 14. Juli 2011

Nach Fukushima: Japan will schrittweise aus Atomenergie aussteigen

Nach Fukushima - Japan will schrittweise aus Atomenergie aussteigen: Offenbar wird Deutschland bald nicht mehr die einzige große Wirtschaftsnation der Erde sein, die seine Energieversorgung in den kommenden Jahren derart umstellen wird, dass man auf die Nutzung der Kernenergie verzichten kann.

Auch in Japan scheint man nach der Katastrophe von Fukushima die Kehrtwende vollziehen zu wollen. Regierungschef Naoto Kan kündigte gestern überraschend an, in Etappen aus der Atomenergie aussteigen zu wollen. Japan werde "eine zukünftige Gesellschaft ohne Kernkraftwerke schaffen", erklärte er. Einen Zeitplan für dieses Vorhaben gibt es allerdings noch nicht.

Bei der Energiegewinnung wolle man künftig vor allem auf erneuerbare Lösungen wie Solar- und Windenergie sowie Energie aus Biomasse setzen. Der zweite wichtige Punkt bei der japanischen Energiewende soll das Energiesparen sein.

Auch wenn es noch keine konkreten Planungen zu geben scheint, bedeutet der Entschluss zum Ausstieg das Ende der bisherigen japanischen Planungen, die Atomkraft bis 2030 von bislang 30 Prozent auf 53 Prozent der Bedarfes auszubauen.

Kan betonte, dass er durch Fukushima die Gefahren der Atomenergie erkannt habe. Zuvor habe er diese Energieform mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahme für nützlich gehalten. Dies habe sich geändert.

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