Samstag, 16. Juli 2011

Nachterstedt: Bewohner dürfen nie mehr nach Hause

Nachterstedt: Bewohner dürfen nie mehr nach Hause: Lange hatten sie gehofft, wenigstens noch einmal ihre Häuser betreten zu können, doch vorerst müssen die Bewohner Nachterstedts diesen Wunsch begraben. Nach dem verheerenden Erdrutsch vor rund zwei Jahren darf die Sperrzone nicht mehr betreten werden, das ergab nun die Ermittlung eines Gutachters.

Der Erdrutsch am Concordiasee in Nachterstedt hat alles verändert. Am 18. Juli 2009 rutschte früh am Morgen die Erde ab. Ein 350 Meter breiter Bereich brach ab und riss ein zweistöckiges Einfamilienhaus, einen Teil eines Mehrfamilienhauses, einen Straßenabschnitt und eine Aussichtsplattform mit.

Drei Menschen wurden bei dem Unglück verschüttet und gelten bis heute als verschollen. Nach dem Unglück mussten 40 Anwohner ihre Häuser verlassen, durften bis jetzt nicht zurückkehren und werden es vermutlich auch nie wieder dürfen, denn die Gefahr an den Klippenböschungen des Tagesbaurestloches sei zu groß.

Zu gern wollten die Anwohner noch einige Sachen aus ihren gefährdeten Häusern holen, doch das Gutachten macht ihnen einen Strich durch die Rechnung.

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