Freitag, 29. Juli 2011

Neuer Antikörper könnte Grippe-Impfung verbessern

Neuer Antikörper könnte Grippe-Impfung verbessern: Wissenschaftler vom Institute for Research in Biomedicine im schweizerischen Bellinzona ist es gelungen einen Antikörper zu identifizieren, der Grippe-Impfungen zukünftig wirkungsvoller machen könnte. Damit wäre es denkbar, dass die Impfungen länger als bisher nur ein Jahr halten.

Das Problem bei Grippe-Viren war bislang, dass sie sich jedes Jahr verändern und daher auch ein neuer Impfstoff entwickelt werden muss. Dies lag an dem Rezeptor der Viren, über die die Antikörper an diese docken und sie schließlich abtöten. Das Proteins Hämagglutinin veränderte sich durch Mutationen beinahe jährlich, was eine Anpassung der Antikörper nötig machte.

Die Wissenschaftler haben nun aber einen Antikörper entdeckt, der an einer anderen Stelle an die Viren dockt. Diese sei nicht so stark von Veränderungen betroffen, wodurch ein Impfstoff auch nicht so häufig verändert werden müsste.

Der Antikörper mit dem Namen 'F16' habe seine Wirksamkeit gegen beide großen Influenza-A-Stämme bei Mäusen und Frettchen bereits erfolgreich unter Beweis gestellt. Ehe Menschen in den Vorzug des neuen Antikörpers kommen können, werden wohl noch einige Jahre vergehen. Dennoch zeigt sich hier eine neue Möglichkeit, die vielleicht auch gegen andere Viren eingesetzt werden kann.

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