Mittwoch, 13. Juli 2011

Operation-AntiSec: Angeblich 90.000 Mail-Adressen des Pentagon gestohlen

Operation-AntiSec - Angeblich 90.000 Mail-Adressen des Pentagon gestohlen: Vor noch zwei Wochen beherrschte die Operation AntiSec die Schlagzeilen. Die inzwischen aufgelöste Hacker-Gruppe LulzSec hatte sich dafür mit Anonymous verbündet und weitere Hacker aufgefordert sich zu beteiligen. Ziel der Aktion ist es, so viele Daten von Regierung oder großen Unternehmen zu erbeuten und im Internet zu veröffentlichen wie möglich.

Jetzt könnte Hackern, die mit den Aktionen in Zusammenhang stehen, ein Aufsehen erregender Coup gelungen sein. Offenbar gelang es in die Systeme des Technologieberatungsunternehmens Booz Allen Hamilton, das unter anderem Dienstleistungen für das Pentagon ausführt, einzudringen.

Dabei erbeutete man angeblich 90.000 Mail-Adressen von Militärangehörigen und die Hashes der zugehörigen Passwörter. Dazu kommen rund 4 Gigabyte weitere Daten, zu denen Quellcodes, Karten und verschiedene Informationen wie die Auftragsvergabe durch staatliche Behörden an die öffentliche Hand gehörten.

Das Datenpaket trägt den Titel "Military Meltdown Monday" und soll bei Bittorrent zur Verfügung stehen.

Die Hacker selbst schrieben zu ihrer Aktion: "Wir sind in einen Server in ihrem Netzwerk eingedrungen, der praktisch ungeschützt war. [...] Das Herausragendste ist eine Liste mit rund 90.000 E-Mail-Adressen und MD5-Prüfsummen von Passwörtern".

Zur Intention des Angriffs hieß es: "Anonymous beobachtet sie schon seit einiger Zeit und hat verschiedene zwielichtige Praktiken aufgedeckt, darunter möglicherweise illegale Abhörsysteme, Korruption zwischen den Unternehmen und Regierungsvertretern, ungenehmigte Abhörmaßnahmen und andere fragwürdige Überwachungsprojekte".

Booz Allen Hamilton berief sich auf seine Sicherheitsrichtlinien und erklärte, dass man sich vorerst nicht dazu äußern wolle.

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